Eschag
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Die Eschag Motoren Gesellschaft mbH in der Julienstraße 14 in Nürnberg baute von 1923 bis 1926 298 cm³ Dreikanal Zweitaktmaschinen in geringer Stückzahl sowie 150 cm³ Zweitaktmotorräder, die mit einem Riemenantrieb ausgerüstet waren. Mit einer solchen 150er errang der aus Nürnberg stammende Rennfahrer Engelbrecht einen beachtlichen zweiten Platz bei der Bayerischen Bergmeisterschaft im Jahr 1924. Im Jahr 1925 wurde die Firma umbenannt in Enlag Motoren GmbH. Eschag erreichte, wie viele damalige Motorradhersteller auch, nicht die erhoffte Bedeutung und den geplanten Absatz, so dass die Produktion im Jahr 1926 eingestellt werden musste. Eschag war gezwungen, wie sehr viele Kleinkonfektionäre für Motorräder der damaligen Zeit in Deutschland, und besonders auch in der Motorradhochburg Nürnberg, die Tore zu schließen, aber gerade diese Tatsache ist auch ein wesentliches Kennzeichen der wirtschaftlichen Situation dieses Jahrzehnts.

