Cockerell
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Der geniale Konstrukteur Friedrich Gockerell schuf 1921 einen "quadratischen" - das heißt: 'Kolbenhub = Zylinderbohrung'- Fahrradhilfsmotor mit liegendem Zylinder, der über dem Hinterrad eines normalen Fahrrades angeordnet war. Auf dieser Grundlage entwickelte er ab 1922 schnelle Zweitakt-Leichtkrafträder mit liegenden luft- und wassergekühlten 110 cm³ Motoren und einer Leistung von maximal 1,5 PS. Die Maschine wurde einfach angeschoben. Primärantrieb mit Kette zum Zweiganggetriebe und Riemenantrieb zum Hinterrad waren übliche Konstruktionsmerkmale. Gockerell ließ ab 1922 diese sehr erfolgreichen Motorräder bei der unter Cockerell Fahrzeug- und Motorenwerke GmbH in der Siegfriedstr. 17 in Nürnberg angesiedelten Firma produzieren. Das waren die Hallen der Firma Kracker & Co., wo auch die Abako hergestellt wurden. Der Hauptsitz von Cockerell befand sich in der Gunzenrainerstr. 6 und Schwanthaler Str. 5 in München.

