Allright
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Die Köln-Lindenthaler Metallwerke AG in der Neuenhöfer Allee 90 in Köln-Sülz stellten von 1901 bis 1927 unter den Marken Allright und Tiger unter Verwendung von Einbaumotoren der Firmen FN, Kelkom und Minerva Motorräder her. Die ab 1903 mit ein- und zweizylindrigen Motoren von Fafnir ausgerüsteten Motorräder, die nach England exportiert wurden, trugen die Markennamen Vindec-Spezial oder V.S..
Nach der kriegsbedingten Unterbrechung stellte man ab 1923 wieder Motorräder mit 150 cm³ und 175 cm³ Zweitaktmotoren her sowie seiten- und obengesteuerten 350 cm³ und 500 cm³ Motoren der englischen Firma J.A.P., aber auch mit englischen Blackburne oder Motosacoche Motoren aus der Schweiz.
Die Übernahme der Firma Cito-Werke, Köln und Suhl sicherte Allright die Produktionslinie der Krieger-Gnädig Motorräder, besser bekannt unter K.G. Diese verfügten über einen 500 cm³ Blockmotor sowie Kardanantrieb zum Hinterrad.
Der Motorradbau endete im Jahr 1927, aber man produzierte neben anderem Zubehör auch die bei vielen Motorradherstellern sehr beliebte Tiger-Federgabel. Bekannter Konstrukteur bei Allright war der Ingenieur Rudi Albert, der später die Stella bei Mars in Nürnberg schuf.
[bearbeiten] Literatur
- Erwin Tragatsch: Alle Motorräder 1894 bis heute. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-87943-410-7.

